Warum Kompression?

Muskelkater, Einschränkungen der Beweglichkeit, Einbuße in der Performance – als leistungsorientierte Sportler kennen wir diese Symptome, die nach dem Spiel oder der Trainingseinheit teilweise tagelang anhalten nur allzu gut. Damit ihr euer Trainingspensum trotzdem in vollem Umfang absolvieren könnt und euch dabei nicht verletzt, bieten wir als Lösung das Tragen von entorch Sportkompressionsbekleidung an. Doch was steckt hinter dem Konzept Kompression? 

Ursprünglich wurde die Kompressionstherapie in der Medizin zur Behandlung pathologischer Venenerkrankungen genutzt; seit einigen Jahren erfährt Kompression nun auch im Sport vermehrt Anwendung. Hintergrund dafür ist die Annahme der Trainingswissenschaft, dass Kompression während bzw. nach der Belastung zur Verletzungsprävention und Verbesserung der Regeneration beiträgt. Die dahinterstehenden Mechanismen und Prozesse werden der Physiologie, Biomechanik/Kinematik sowie der Psychologie zugeordnet.

Let the recovery begin

Das Erzeugen eines externalen Druckverlaufs durch die Kompressionskleidung führt zu einem erhöhten Blutfluss, wodurch die Abfall- und Zwischenprodukte des Stoffwechsels schneller abtransportiert werden. Studien zeigen beispielsweise, dass die Konzentration des Enzyms Kreatinkinase, welches als Marker für die Schädigung der Muskulatur verwendet wird, durch das Tragen von Kompressionskleidung verringert wird. Doch nicht nur die objektiv messbaren physiologischen Parameter, sondern auch das subjektive Empfinden des Muskelkaters wird durch das Tragen von Kompressionsbekleidung reduziert. Außerdem wird von einer schnelleren Erholung der (Schnell)Kraft- und Ausdauerwerte im Zusammenhang mit Kompressionsbekleidung berichtet.

Protection

Neben einer verbesserten Regeneration spielt die Protection während der Performance eine mindestens genauso bedeutsame Rolle. Stellt euch die Kompressionsbekleidung als eine zweite Haut vor, die die Muskulatur funktional unterstützt, sodass die Muskelschwingung reduziert, die Propriozeption (= Tiefenwahrnehmung der Muskulatur) sowie die Stabilität erhöht werden können. Somit seid ihr also auch während des Spiels oder Trainings vor Muskel- und Gelenkverletzungen besser geschützt.

Die entorch Formel

Last, but not least wollen wir einen Punkt hervorheben, der nicht unterschätzt werden darf: die psychologische Komponente. Durch die Nähe zu unseren Athletinnen und Athleten haben wir erkannt, wie bedeutsam es ist, sich in seiner „zweiten Haut“ auf der Platte, dem Court oder dem Spielfeld wohlzufühlen. Dies zeigt auch eine Studie an australischen Top-Sportlern, die das Tragen von Sportkompressionsbekleidung als vorteilhaft wahrnehmen. Durch den ständigen Austausch mit unseren Sportlern verstehen wir, wie wichtig Tragekomfort für die Performance ist. Aus diesem Grund spielt das Feedback unsere Athleten – neben Erkenntnissen aus Medizin, Wissenschaft und Textil – eine entscheidende Rolle in unserer Produktentwicklung.

Angelakos, I., Mills, C., & O’Halloran, J. (2020). The Effects of Compression Garments on Stability and Lower Limb Kinematics During a Forward Lunge. Journal of human kinetics, 71, 59–68. https://doi.org/10.2478/hukin-2019-0074.

Broatch, J. R., Brophy-Williams, N., Phillips, E. J., O’Bryan, S. J., Halson, S. L., Barnes, S., & Bishop, D. J. (2020). Compression Garments Reduce Muscle Movement and Activation during Submaximal Running. Medicine and science in sports and exercise, 52(3), 685–695. https://doi.org/10.1249/MSS.0000000000002182

Brown, F., Gissane, C., Howatson, G., van Someren, K., Pedlar, C., & Hill, J. (2017). Compression Garments and Recovery from Exercise: A Meta-Analysis. Sports medicine (Auckland, N.Z.), 47(11), 2245–2267. https://doi.org/10.1007/s40279-017-0728-9.

Driller, M. & Brophy-Williams, N. (2016). The Use of Compression Garments in Elite Australian Athletes: A Survey. Journal of Athletic Enhancement, 5(3),  10.4172/2324-9080.1000228.

Hill, J., Howatson, G., van Someren, K., Leeder, J., & Pedlar, C. (2014). Compression garments and recovery from exercise-induced muscle damage: a meta-analysis. British journal of sports medicine, 48(18), 1340–1346. https://doi.org/10.1136/bjsports-2013-092456.

Sportkompressionsprodukte von entorch sind keine Medizinprodukte. Die Verwendung unserer Kompressions­bekleidung ersetzt daher keinen Arztbesuch, keine medizinische Beratung oder gar eine ärztliche Therapie.